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Verschieden Methoden

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-Didgeridoo

-Daub-Methode

-Schlaftrainer



NWZ-Ärztespezial vom 24. Dezember 2007

Als Schnarcher zum Zahnarzt.
Schnarchen macht einsam und krank!!



Du hast heute Nacht wieder einen ganzen Wald abgesägt!", wirft die etwas übermüdet wirkende Gattin ihrem Mann zwischen zwei Schlucken Kaffee vor. Der
senkt verlegen den Kopf, kann aber gar nichts an der Geräuschkulisse ändern. Er
wundert sich höchstens, dass er sich ebenfalls müde und gerädert fühlt, obwohl er ja angeblich die ganze Nacht durchgeschnarcht habe. Wenn sich auf Dauer an dieser Situation nichts ändert, bleibt am Ende nur eine Lösung: getrennte Schlafzimmer. Damit wenigstens einer durchschlafen kann. Das muss aber nicht sein!

Etwa 60 bis 80
Ursache des Schnarchens ist eine Erschlaffung der oberen Luftwege in Höhe des Rachens. In diesem Bereich werden die Luftwege durch die Muskulatur offen gehalten. Im Schlaf erschlaffen die Muskelzüge. Bei Schnarchern kommt es schließlich zu einem Hin- und Herflattern der Wände der Luftwege (Zungengrund
und weicher Gaumen). Eine zunehmende Erschlaffung der Atemwege führt schließlich zu einer Verlegung der Atemwege mit Minderung der Luftströme in der Einatmung. Die Atmung und damit die Sauerstoffaufnahme ist behindert. Dieser Zustand wird als Apnoe bezeichnet.

Gestörte Schlafqualität


In dieser Situation können beim Schlafenden Atempausen von bis zu einer Minute und mehr Dauer beobachtet werden. Die Atempause wird im Gehirn des Schlafenden registriert und durch eine Weckreaktion überwunden. Diese kurze Weckreaktion bewahrt vor dem Ersticken, wird jedoch von dem Schnarcher nicht unbedingt bewusst
wahrgenommen. Dadurch wird aber der Schlaf nachhaltig sehr gestört, ein erholsamer Tiefschlaf findet gar nicht mehr statt. Bei Patienten mit ausgeprägter
Schlafapnoe ist die Schlafqualität so sehr gestört, dass es Auswirkungen auf Befindlichkeit des Menschen am Tage hat. Besonders in monotonen Situationen (z.B.
lange Autofahrten, Fernsehen, Theaterbesuche) verspürt der Patient Müdigkeit bis hin zur Einschlafneigung. In besonders schweren Fällen kann das Einschlafen am Tag vom Patienten nicht mehr verhinden werden (Schlafzwang). Bei ca. 60
Therapie beim Zahnarzt statt Operation.


Eine der Therapiemöglichkeiten des Schnarchens und leichter Formen der Schlafapnoe besteht in der nächtlichen Vorverlagerung des Unterkiefers, wodurch die Atemwege offen gehalten werden. Nach gründlicher Diagnose unter Hinzuziehung eines spezialisierten Facharztes für Schlafmedizin wird für die Zähne eine Schiene aus durchsichtigem Kunststoff angefertigt. Sie ähnelt einer "Zahnspange" oder einem Sportler-Mundschutz (siehe WWW.ORTHOSLEEP.DE-Bild). Diese hält während des Schlafes den Unterkiefer vorne und damit die Luftwege offen. Man schnarcht nicht mehr und schläft wieder durch. Dies ist häufig eine elegante Alternative zur Operation am Gaumensegel, dem zweiten Schlafzimmer oder der nächtlichen Überdruck- Beatmung (CPAP) mit einer Atemmaske.

Wie ermittle ich, ob ich betroffen bin?


Folgende Fragen sollte man sich (oder seinem Lebenspartner)stellen:
Schnarche ich jede Nacht, auch wenn ich keinen Alkohol zu mir genommen habe?
Habe ich Atemaussetzer im Schlaf?
Fühle ich mich in meiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt?
Fühle ich mich grundlos müde?
Erwache ich morgens bereits mit Kopfschmerzen?
Neige ich zum Einschlafen beim Fernsehen oder Lesen, im Kino oder Theater? Ermüden mich monotone Autofahrten?
Habe ich Konzentrationsprobleme?
Habe ich Übergewicht oder Bluthochdruck?
Nehme ich regelmäßig Schlafmittel?

Leser, die mehrmals mit "Ja" geantwortet haben, sollten sich untersuchen lassen.
Die Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Schlafmedizin (DGSZ) kann Ihnen bei der Suche nach einem Facharzt in Ihrer Nähe helfen. Aber auch wenn es noch nicht so weit gekommen ist, kann eine Schnarcherschiene dazu beitragen, den Frieden am Frühstückstisch wieder herzustellen.
Weitere Infos z.B. unter:

DGZS
Orthosleep
Autor dieses Beitrags:
Dr. Joachim Buck, Zahnarzt



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