

Die Vorsitzende Gisela Lucht begrüßt die ca. 50
Gäste. Sie gibt einen Überblick über die kommenden
Veranstaltungen.©
VdK-Geretsried
27.04.2012: Beim April-Stammtisch des VdK-Geretsried in der Cafeteria des Seniorendomizils Haus Elisabeth waren Ricarda Spiecker und Reinhard Niederl von der gleichnamigen Geltinger Anwaltskanzlei eingeladen. Rechtsanwältin Ricarda Spiecker und ihr Kollege informierten, wie man bei Schicksalsschlägen wie Unfall, Krankheit oder Demenz vorsorgen kann.
Das bürgerliche Recht hält dazu eine Reihe von
rechtlichen Möglichkeiten bereit. Bedeutsam sind
beispielsweise die Abfassung einer Vorsorgevollmacht und einer
Patienten- oder Betreuungsverfügung.
Im Falle einer plötzlichen Erkrankung ist mancher Patient
nicht mehr in der Lage, die ihn betreffenden Angelegenheiten selbst
zu regeln. Dann tun das andere Menschen, z.B. Ärzte und
Pfleger. Sie sind an den "Hippokratischen Eid" gebunden und
verpflichtet, in jedem Falle Leben zu erhalten - und da bietet die
heutige Spitzenmedizin viele Möglichkeiten...

Rechtsanwalt Reinhard Niederl und seine Kollegine Ricarda
Spiecker informierten gemeinsam über Rechtsfragen, die
vornehmlich Senioren angehen.© VdK-Geretsried
Die Frage, die sich aber viele Menschen stellen, ist, ob sie
das wirklich möchten. Wollen sie auch in aussichtsloser
Situation, ohne die Chance der Besserung oder Heilung,
künstlich durch Beatmung, Dialyse, künstlicher
Ernährung am Leben erhalten werden?
Wer am Lebensende nicht an Schläuchen und Geräten
angeschlossen und seine Vitalfunktionen an Maschinen abtreten will,
muß für diesen Fall vorsorgen. Hier hilft eine
Patientenverfügung. Sie beschreibt, welche Behandlung der
Patienten wünscht - und welche er nicht möchte.
Ärzte sind an die Patientenverfügung gebunden. Es gibt
viele Vorschläge, wie der Wille des Patienten aufgeschrieben
werden kann.
Ein weiterer Schwerpunkt der rechtlichen Information durch die
Anwälte waren die Vorsorgevollmacht und
Betreuungsverfügung. Wer im Falle einer schweren Erkrankung
sicher sein will, wie mit ihm und seinem Vermögen umgegangen
werden soll, sollte eine Vorsorgevollmacht erteilen. Die Vollmacht
gibt man einer oder besser zwei vertrauenswürdigen Personen.
Nur wenn diese die Vorstellungen und Wünsche des betreffenden
Menschen kennen, können sie auch in seinem Sinne handeln. Bei
Banken muss man beachten, dass diese manche "handgemachte"
Vollmacht nicht anerkennen. Kontovollmachten und Verfügungen
über Bankdepots etc. sollten deshalb auf den entsprechenden
Formularen der Banken gegeben werden.
Wer keine Vorsorgevollmacht erteilen will, sollte in einer
Betreuungsverfügung festlegen, welche Person die rechtliche
Betreuung übernimmt, wenn er selbst nicht mehr handeln kann.
Ist nichts geregelt, wird das Amtsgericht einen amtlichen Betreuer
bestellen, der dann für seine Tätigkeit eine
Vergütung erhält. Die Vergütung muss der Betreute
bezahlen, wenn er mittellos ist, übernimmt diese Kosten der
Staat.

Unser Mitglied im Gesprächt mit Rechtsanwältin
Ricarda Spiecker©
VdK-Geretsried
Schön, dass auch eine Reihe von Fragen aus dem
Teilnehmerkreis von den Juristen beantwortet werden konnten. Unsere
Mitglieder wissen, dass sie auch ihren VdK fragen können. Im
Ortsvorstand kennt man die entsprechenden Texte und hilft gerne.
Bei dem monatlichen geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen
werden auch zukünftig interessante und wichtige Informationen
gegeben werden.
(ab)
Die nächsten Termine findet man in unserer Rubrik Veranstaltungen /
Termine.
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Das Ensemble des Freien Landestheater Bayern mit seinem Chef
Rudolf Maier-Kleeblatt (Mitte) nimmt den großen Applaus
entgegen. In der ersten Reihe die Solisten, dahinter der Chor. Und
in dem bis auf den letzten Platz ausverkauften Haus, das
begeisterte Publikum der VdK-Mitglieder.© VdK Geretsried
Es war wieder ein Höhepunkt für die VdK-Mitglieder im Kreisverband MB/TÖL: Kreisgeschäftsführerin Anita Reindl-Prochnau und der Kreisvorstand hatten eine Sondervorstellung des Freien Landestheater Bayern im Waitzinger Keller in Miesbach gebucht. Unter der Leitung des Intendanten Rudolf Maier-Kleeblatt wurde Ralf Benatzkys Singspiel Im weissen Rössl aufgeführt. Benatzky, der 1930 in Berlin sein "Weisses Rössl" vorstellte, hatte eine Melange aus humorvollen und flotten Zutaten gerührt. Kein Wunder, dass seine Operette auch heute noch ein großer Erfolg ist. Überraschend auch die Vielzahl von mitreißenden Melodien und Lieder, die fast schon Eingang in den Volksliederschatz gefunden haben. Begeisterung auch beim Publikum, das die bekannten "Ohrwürmer" am liebsten mitgesungen hätte:
Es muss was Wunderbares sein
Im Salzkammergut, da kamma gut lustig sein
Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?
Die ganze Welt ist himmelblau oder
Zuaschau'n kann i ned!...
Die herrlich skurrilen Bühnenfiguren, die Texte voller Komik
und manch aktuellem Bezug, die Choreographie, das Bühnenbild
und vor allem die Leistung der Solisten, des Chores und des
Orchesters machten die zweite Vorstellung nach der Premiere zu
einem grandiosen Erfolg.

Der musikalische Leiter und Intendant Rudolf Maier-Kleeblatt
im Gespräch mit Kreisgeschäftsführerin Anita
Reind-Prochnau.©
VdK
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren dieses Kultur-Events: dem Kreisverband für die gute Idee, die Sondervorstellung zu buchen und den Ortsverbänden, die die Busfahrten nach Miesbach organisierten. So war es vielen Mitgliedern möglich, einmal auf sehr bequeme und kostengünstige Weise ins Theater zu kommen - für manche ein Lichtblick in ihrem Alltag. Der Kreisverband hatte die Vorstellung kräftig subventioniert, damit auch Mitglieder mit geringem Einkommen sich dieses Bühnenereignis leisten können. Danke! Wir haben selten so viele frohgestimmte Menschen auf einem Platz gesehen, wie heute beim Verlassen des Theaters. Die Zusammenarbeit zwischen dem VdK und dem Freien Landestheater Bayern ist für alle ein Gewinn und sollte weiter gepflegt werden!
Das Freie Landestheater Bayern sang, spielte und tanzte in
großer Besetzung. Das Dirigat von Rudolf Maier-Kleeblatt
beeindruckte. Unter seiner Leitung gelang den Musikern und
Sängern eine herausragende Leistung - musikalisch und
schauspielerisch. Und die Inszenierung war erfeulich nahe der Idee
des Komponisten Ralph Benatzky. Wie heißt es da: Es muss
was Wunderbares sein...
Und das war es auch: Ein wunderschöner Nachmittag für
alle, die dabei waren!

Elisabeth Neuhäusler als Rössl-Wirtin mit Harald
Wurmdobler in der Rolle des Zahl-Kellners Leopold© Freies Landestheather
Bayern

Für Regie und Choreographie zeichnet Michael Kitzeder
verantwortlich. Die Bühne wurde von Andreas Ehlers nach
Teamvorschlägen gestaltet.© Freies Landestheather
Bayern

Kostüme: Anne Hebbeker© Freies Landestheather
Bayern

Der Blick in den Orchestergraben zeigt: Hier spielt ein
komplettes Theaterorchester mit Streichern, Holz- und
Bleschbläsern, Harfe und Perkussion...© VdK Geretsried
Wer mehr über das Freie Landestheater Bayern erfahren will, der klicke hier
11.03.2012 (ab)
In einer mehrstündigen Sitzung hat sich der Ortsvorstand mit
den Planungen für das kommende Jahr befasst. Erstmals haben
wir dabei unsere Konzepte auch mit Zahlen konkretisiert. Es gibt
jetzt einen Haushaltsplan, in dem die einzelnen Vorhaben auch in
Euro beziffert sind. Dank einer Vorlage unserer "Finanzministerin"
Barbara Dietrich kann sich der Vorstand jetzt vierteljährlich
einen Überblick über die Situation verschaffen und
nachvollziehen, für welches Projekte wie viel Geld ausgegeben
wurde. Das Jahresbudget des Ortsverbandes beträgt 13.000 Euro
- ein stattlicher Betrag, der gut und gerecht verwaltet sein
will.
Das einstimmige Ergebnis dieser Beratungen kann sich sehen
lassen:

Sie verantworten die Arbeit des Geretsrieder VdK© VdK
So sind wieder die monatlichen Stammtische jeweils am letzten Freitag im Monat im Haus Elisabeth geplant. Zum 1. Stammtisch in diesem Jahr waren die Mitglieder und Freunde des VdK für Freitag, den 27. Januar in die Cafeteria des Seniorendomizils Haus Elisabeth in der Johann-Sebastian-Bach-Str. 16 eingeladen. Wer Lust und Laune hatte, durfte auch gerne maskiert kommen. Wenn Sie die Bilder vom Faschings-Stammtisch interessieren, klicken Sie einfach Faschings-Stammtisch am 27.01.2012 an
Bei einigen weiteren Terminen werden auch Gäste erwartet, die kurz und prägnant über interessante Themen referieren werden. So wird zum Beispiel das Betreute Wohnen zuhause vorgestellt, wie auch die Wichtigkeit von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht erklärt. Im Ferienmonat August, sowie im November und Dezember gibt es keinen Stammtisch. Im Juli ist statt des Stammtischs wieder ein Sommerfest mit Grillspezialitäten zusammen mit den Bewohnern des Seniorendomizils Haus Elisabeth vorgesehen. Die Weihnachtsfeier findet traditionell am Vortag des Ersten Advents im Ratsstubensaal statt.

Elisabeth Schilcher© VdK
Elisabeth Schilcher, im Vorstand zuständig für die Ausflüge des Ortsverbandes, hat bereits je einen Tagesausflug im Mai und im September in Vorbereitung. Wohin es geht, wird noch nicht verraten. Wie immer werden die Ausflugsfahrten im Ausblick, der Zeitung des VdK-Geretsried, auf unserem Veranstaltungskalender im Internet und im Schaukasten beim Isarkaufhaus veröffentlicht. Alle Mitglieder haben dann die gleiche Chance, sich dafür anzumelden. Die Plätze werden nach dem Eingang der Anmeldungen vergeben. Wie immer ist die Teilnehmerzahl auf die Platzzahl im gecharterten Bus (ca. 50 Personen) beschränkt. Es lohnt sich also die Informationen des Ortsverbandes aufmerksam zu verfolgen.
Alle ehrenamtlich tätigen Mitglieder lädt der VdK-Kreisverband Ende April zu einer Dankeschön-Veranstaltung in die Geretsrieder Ratsstuben ein. Dazu erhalten die Ehrenamtlichen aus dem Landkreisen TÖL/WOR und MB eine schriftliche Einladung. Der VdK würdigt damit das große Engagement, das viele Mitglieder unentgeltlich und gerne für die große VdK-Gemeinschaft erbringen. Wir freuen uns, dass die Veranstaltung diesmal in unsere Stadt vergeben wurde.
Ebenfalls vom Kreisverband organisiert und gefördert ist die Aufführung Engelbert Humperdincks Oper Hänsel und Gretel am 25. November im Kulturzentrum Waitzinger Keller in Miesbach. Auch dazu gibt es rechtzeitige Informationen in unserer Zeitung. Die Operette Im Weissen Rössl, die am 11. März über die Bühne geht, ist schon lange ausverkauft...
Zu guter Letzt hat der Vorstand eine Mitgliederversammlung am 20. Oktober vorgesehen. Hier werden die Mitglieder über die Arbeit des Vorstandes informiert. Sie können dort alle Fragen, die sie bewegen, einbringen.
Unsere Homepage regelmäßig zu besuchen und in der Rubrik Veranstaltungen/Termine nachzulesen, ist jedenfalls ein Gewinn. Es tut sich was im Ortsverband. Natürlich bemühen wir uns auch um die Veröffentlichung in der örtlichen Presse - und im Schaukasten gibt's die Termine sowieso...

Ortsvorsitzende Gisela Lucht© VdK
Daneben ist der Vorstand bestrebt, seine kommunalpolitischen Anliegen zu verfolgen. Unsere Vorsitzende Gisela Lucht wird Anfang Februar auf Einladung der Ersten Bürgermeisterin Cornelia Irmer die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Stadt Geretsried besprechen. Der VdK-Vorstand ist bereit, tatkräftig an der bürgergerechten Gestaltung unserer Stadt mitzuwirken. Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei die Bewohner der Altenheime in unserer Stadt. Dazu stellt Gisela Lucht fest: "Die Aufgaben sind so gewaltig, dass wir alle sozial engagierten Geretsrieder ins Boot holen müssen. Gemeinsam geht's besser! Davon bin ich überzeugt."