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Montag, 16.08.2010
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Wehrpflicht: Diakonie sieht soziale Dienste betroffen
Das Diakonische Werk in Niedersachsen sieht bei einer Aussetzung der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes große Schwierigkeiten bei sozialen Einrichtungen. Es würden sicher nicht alle Zivildienstleistende durch Freiwillige oder Honorarkräfte ersetzt werden können, sagte Bernd Heimberg vom Diakonischen Werk der Landeskirche Hannover in einer Mitteilung.
Bei einigen Einrichtungen sei mit finanziellen und personellen Engpässen zu rechnen, wenn nicht genug Freiwillige gefunden werden könnten. Der Bund müsse seinen «Schlingerkurs» ins Sachen Wehr- und Zivildienst beenden, forderte Heimberg. Betroffene und Einrichtungen benötigten Sicherheit für die Planung. (dpa)
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