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VdK kämpft für die Rentengarantie
Am 26. Juli hat der Sozialverband VdK Deutschland in einer Pressemitteilung den Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle auf das Schärfste zurückgewiesen, die 2009 beschlossene Rentengarantie wieder abzuschaffen.
VdK-Präsidentin Ulrike Mascher erklärte dazu: "Durch drei Nullrunden in Folge und zwei Mini-Rentenerhöhungen haben die Rentnerinnen und Rentner bereits zwischen 2004 und 2009 erhebliche Kaufkraftverluste hinnehmen müssen. Durch die Nullrunden 2010 und 2011 sowie die zu erwartenden erheblichen Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung werde sich der Wertverlust der Rente weiter fortsetzen. Deswegen brauchen die Rentner die Garantie, dass wenigstens der Zahlbetrag ihrer Altersbezüge nicht gekürzt werden kann."
Einschub: Presse
26.7.2010 - Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, weist den Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle auf das Schärfste zurück, die 2009 beschlossene Rentengarantie wieder abzuschaffen.
Der VdK kündigte bei einem ernsthaften Infragestellen der Rentenschutzklausel zugleich erheblichen Widerstand durch öffentliche Proteste an und rief damit ein großes Medienecho in nahezu allen überregionalen und regionalen Zeitungen hervor. Das Bundesarbeitsministerium erklärte kurz danach, dass die Abschaffung der Rentengarantie nicht zur Debatte stünde. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ durch Regierungssprecher Ulrich Wilhelm erklären, dass ein Verzicht auf den von der großen Koalition 2009 eingeführten Schutz vor Rentenkürzungen nicht im Koalitionsvertrag stehe und deshalb kein Thema für die Bundesregierung sei.
Die Rentengarantie stellt sicher, dass die Renten auch bei sinkenden Löhnen nicht gekürzt werden, sondern zumindest konstant bleiben. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hatte diese Schutzklausel als "Krisenmechanismus" bezeichnet, der mit dem Ende der Wirtschaftsflaute auf den Prüfstand gehöre.
Sehen Sie dazu auch den aktuellen Videobeitrag auf www.vdktv.de - "Die Rentengarantie muss bleiben! VdK-Präsidentin Ulrike Mascher antwortet Wirtschaftsminister Brüderle und Sachsens Ministerpräsident Tillich"
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